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Ab und an hat Das Ich und der Stromausfall das Bedürfnis etwas zu schreiben...

"Der Wunsch so zu sein wie früher,
ist nichts als Trug,
denn du bist klüger,
wenn du nicht so tust wie du gern wärst..."

Hier ein paar Sachen:

Nachtschreie - Wenn Engel sterben

Ein Engel so strahlend rein,
umgeben von einer Aura der Göttlichkeit
und Haut so zart und fein.

Tanzend dem Sonnenuntergang entgegen,
brechen die Engelsschwingen das klare Licht,
und lassen den Augenblick in einem Farbenrausch untergehen.

Ungewiss der Gefahr die sich verborgen hält,
schreitet er tanzend seines Weges,
immer tiefer in den Wald,
bis die Nacht auf Erden fällt.

Gierige Augen blinseln auf im Schutze der Dunkelheit!
Angstdurchströmt er flieht auf dunklen Wegen,
allein mit seinem Verfolger im Bann der Einsamkeit.

Ohne Ausweg sich gegenüberstehend,
blicken unschuldige Augen ins Verderben.
Es gibt keinen Ausweg,
denn der Engel wird sterben.

Ein Biss durch Haut so zart und fein,
ein gurgelnder Schrei im Mondenschein,
und spritzendes Blut so klar und rein!

Ein leises Flattern der Federn in der Stille der Nacht,
die Bestie ist nun endgültig erwacht,
stillend ihren Hunger mit des Engelskörpers Pracht!

Spürt es die Macht?

 

Erlöser

Thanatos bald bist du da,
ich spür deinen Atem,
in meinem Haar.

Erlöse mich vom Menschenleid,
bring mich fort,
in eine andre Zeit.

Meine Qual ist deine Freud.
Bist du ein Feind,
oder nur ein Freund?

Jeden Tag dasselbe Spiel,
er such ich dich,
dann find ich Ihn.

Kleiner Funken ganz allein,
willst du gar mein Retter sein?

 

Verkommen...

Der Tod pflanzt seinen Samen,
in den Muttermund der Hoffnung,
in alles was wir kennen und woraus wir kamen.

Städte bleiben leer,
Seelen die wandern ziehen umher,
kein Schimmer von Zuversicht,
alles was bleibt ist der Tod und intellektueller Kot.

Der König der Zombies erhebt sein Wort,
Amen...ihr müsst leben.
Die Gesellschaft ist der beste Ort für dieses Wort.

Die Zukunft bleibt Nostalgie,
die Gegenwart erhofft sich Utopie,
doch alles was uns bleibt ist die Zeit,
die vor Schmerz förmlich schreit.

Welcher Weg führt zum Ziel?
Alles was uns bleibt ist das Hier und Jetzt,
oder das Heute und Morgen um das wir uns sollen Sorgen?

In Alkohol ertränkt,
sich mit Drogen der Aufnahmefähigkeit beschränkt,
das Bewusstsein getrennt aufgrund des Lebens das vor uns davon rennt.

Schwingende Zuversicht die auf uns drischt,
Träume die platzen,
Wünsche und Hoffnung werden so zu entstellten Fratzen.

Alles was jetzt noch zählt ist das was uns behält,
denn der Sieg der Vernunft über unsre verkommene Welt.




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